Folge 26: Projektoren im Business – So erkennst du Einladungen und machst auf deine Fähigkeiten aufmerksam

 

In dieser Podcastfolge spreche ich mit euch über die Strategie der Projektoren – “auf Einladung warten”. Aus meinen Sessions weiß ich, dass viel Unklarheit darüber besteht, was das überhaupt bedeutet, was eine Einladung ist und wie man mit dieser ominösen Zeit des “Wartens” umgehen soll. Du erfährst in dieser Folge:

Was die große Gabe aller Projektoren ist, was genau eine Einladung ist, wie du eine Einladung erkennen kannst, wie du weißt, ob diese Einladung für dich das richtige ist. Was es mit dem Warten auf sich hat, wie du diese Strategie in dein Business integrieren kannst.

Herzlich Willkommen zu einer neuen Folgen im Podcast “Mit Herz und OM”.

Heute ist es mal wieder so weit, ich habe endlich die Energie gefunden, eine neue Folge aufzunehmen. Eigentlich hatte ich vor, einen Human Design Kurs für euch zu kreieren (Ok, es sollten sogar gleich fünf werden) und hatte mir zwei Wochen dafür “freigenommen”. Dann habe ich jedoch festgestellt, dass ich aktuell einfach nicht die Energie habe, die Kurse so zu gestalten, wie ich es mir vorstelle (Anmerkung: Inzwischen habe ich die Kurse fertiggestellt und du kannst sie hier erwerben). Als ich mich entschlossen hatte, dieses Projekt erst mal ruhen zu lassen, bis ich wieder die Energie dafür besitze, bekam ich spontan den Impuls, mal wieder eine Podcastfolge aufzunehmen. Ich habe euch dann auf Instagram gefragt, was euch interessieren würde, und die liebe Yasmin hatte eine sehr coole Idee. Und zwar geht es um die Strategie von Projektoren und wie sie diese im Business nutzen können um richtig erfolgreich zu werde. 

Wenn du die Folge über die fünf Energietypen bereits gehört hast, weißt du, dass die Signatur des Projektors “Erfolg” ist. Er will anerkannt werden,sehnt sich nach Erfolg und er will wertgeschätzt werden für das, was er zu geben hat. Wenn Du Projektor bist, dann  bist Du in der Lage andere ganz, ganz tief zu sehen. Deine Aura hat sozusagen einen “kleinen Stachel” mit dem Du das Innerste deines Gegenübers “penetrierst”. Man sagt auch, das der Projektor damit direkt in das G-Center (oder in die Seele) des Anderen blicken kann und sofort erkennt, was beim ihm oder ihr los ist. Aus dieser penetrierenden Struktur ergibt sich die Strategie des Projektors, auf eine Einladung zu warten. Eine Einladung kannst Du quasi wie eine Erlaubnis betrachten, als Projektor den anderen “sehen zu dürfen”. Denn stell dir mal vor, Du als Nicht-Projektor bekommst uneingeladen richtig tiefgründige Fragen, Ratschläge oder Beurteilungen, ohne den Anderen dazu aufgefordert zu haben (und vielleicht kennst Du die Person ja auch noch gar nicht wirklich). Wahrscheinlich verstehst Du jetzt besser, warum der Projektor die Strategie des Wartens auf Einladung wirklich internalisieren sollte. 

Das ist für den Projektor jedoch oft gar nicht so einfach. Dadurch, dass er so viel sehen kann, verspürt er oft den Druck, dieses auch mit dem Gegenüber zu Teilen. Es kann manchmal schier unerträglich sein, dem anderen nicht sagen zu können, was bei ihm gerade nicht richtig läuft und ihm den Ratschlag zu geben, von dem er ganz genau weiß, das er ihm hilft einen anderen Weg einzuschlagen und seine Energie wesentlich sinnvoller einzusetzen. Nichtsdestotrotz gibt es die Strategien nicht umsonst, auch wenn es zunächst herausfordernd sein kann, sie auch wirklich zu leben. Unser aller Strategie ist letztendlich dafür da, das wir mit unserer individuellen Aura in Leichtigkeit mit der Umwelt umgehen können, nicht dauernd auf Wiederstände treffen oder andere vor den Kopf stoßen. Und für den Projektor ist es, aus den oben genannten Gründen, eben wichtig, auf eine Einladung zu warten. Durch das “erteilen dieser Einladung” macht dein Gegenüber seine Aura nämlich “etwas weicher bzw. durchlässiger” und lädt Dich damit ein, “ein bisschen hineinzupieksen”. Wenn Du Deine Weisheit als Projektor hingegen ungebeten mit anderen teilst, dann kann dein Rat nicht so angenommen, integriert und umgesetzt werden, wie du dir das wünscht. Die Folge ist, dass auch die Anerkennung, welche Du Dir als Projektor wünscht, ausbleibt.

Gut, das hätten wir ja dann geklärt! Jetzt bekomme ich natürlich als nächste Frage sehr häufig “Was ist den eigentlich alles eine Einladung?” Denn diese kommt selten in Form eines Briefes oder in sehr direkter und offensichtlicher Form. Daher ist es essenziell herauszufinden, was genau eine Einladung ist und wie sie sich anfühlt.  Wie gesagt, eine formale Einladungen in Form einer Email, Nachricht auf Instagram und Co, kommt eher selten. Aber eine Einladung kann auch etwas ganz anderes sein. Die allererste Einladung, die Du als Projektor bekommen hast, ist dein individuelles Design. In deinem Chart steht nämlich ganz genau drin, was Du zu geben hast, was Du hier empfangen darfst, was deine Fähigkeiten und Aufgaben sind, wofür Du hier bist und was Du mit uns zu teilen hast. Daher lege ich Dir nahe, dich am Anfang deiner Reise ganz, ganz intensiv mit deinem Design auseinanderzusetzen und dir bewusst zu werden, warum Du hier bist. Du musst also nicht aus dem Außen auf etwas warten, sondern dein Design lädt dich dazu ein, deine Fähigkeiten, deine Gaben, deine Geschenke, dein ganzes Wissen, das, was Du zu geben hast und deine Energie, mit andern zu teilen. Je mehr Du Dich damit auseinandersetzt und je bewusster Du da bist, desto eher wirst Du auch Einladungen aus dem “Außen”, die sich genau auf dich beziehen, wahrnehmen und annehmen können.

Darüber hinaus darfst Du lernen, Einladungen auf energetischer Ebene wahrzunehmen. Einladungen passieren nämlich vor allem auf dieser Ebene! Das kann beispielsweise sein, das jemand dich anlächelt oder dich mit großen Augen anschaut, nachdem Du einen Raum betreten hast. Oder in Diskussionen wird es diesen Moment geben, wo du spürst, “jetzt bin ich an der Reihe mein Wissen zu teilen”. Es ist für den Projektor eine lebenslange Aufgabe, diese Einladungen zu erspüren. Du darfst dich also öffnen, das erstmal wahrzunehmen. Denn ein Projektor, der mit sich in Alignment ist, der weis, was er zu geben hat und warum er hier ist, für den wird es an Einladungen nur so regnen! Das warten wird dann nur ganz kurz sein oder sich nicht als “langweilig” anfühlen. Du musst nur lernen, die Einladungen zu erkennen. Denn Du als Projektor bist doch hier, um uns zu verstehen und um in die Leute hineinzublicken. Wichtig dafür ist jedoch, dass Du Dich selbst sehr gut kennst und weist, welche Einladungen wirklich mit dir zu tun haben.

Als Nächstes möchte ich noch mal auf den Begriff des “Wartens” eingehen. Dabei kommen nämlich viele Missverständnisse auf. Es geht beim warten nämlich nicht darum, das Du am Bahnhof sitzt, auf den ICE wartest und gelangweilt in deinem Handy rumscrollst. Die Zeit des Wartens ist nämlich ganz besonders wichtig, damit Einladungen überhaupt auf dich zukommen können! Du solltest dich während der Wartezeit um dich und um deine Energie ganz besonders kümmern und auch einfach mal Pause machen. Als Projektor bist Du nämlich nicht hier um 24/7 zu Hustlen, dich kaputt zu arbeiten und dich über deine Arbeit zu definieren. Auch wenn Du das vielleicht bisher auf deiner Suche nach Anerkennung im Außen gemacht hast. Die Zeit des Wartens ist dafür da, das Du Deine Bedürfnisse erkennst und dir erlaubst, diese Bedürfnisse auch zu erfüllen. Das kann bedeuten, das Du Dir Ruhe gönnst oder dich um deine Fähigkeiten und dein Wissen kümmerst. Das ist die Zeit, in der Du Dich um “dein Thema” kümmern, dein Wissen noch vertiefen und deine Fähigkeiten noch mehr ausbauen kannst. Die Zeit, um das, was dich anzündet, für dich noch greifbarer, noch verständlicher zu machen.

Du kannst die Zeit des Wartens auch als eine Zeit sehen, in welcher Du Dir quasi dein “Schaufenster” aufbaust. Dies erlaubt Anderen einen Blick in deine Welt, in deine Persönlichkeit, in das, was Du zu bieten hast und in deine Energie. Über dieses Schaufenster blicken wir in dich hinein und Du gibst den Blick frei in das, was wir von dir erwarten und bekommen können. Vielleicht fragst Du Dich jetzt zurecht “Was ist jetzt wichtig und gut zu sehen in diesem Schaufenster?” Nun, zum einen sollte man erkennen können, dass Du in deiner Energie bist. Und dass Du vor Energie nur so strotzt. Das kannst Du natürlich nur, wenn Du Dir die entsprechende Ruhe gönnst. Vor allem dann, wenn Du als Projektor keine Motorzentren definiert hast. Außerdem ist ein “Adäquates Schaufenster” so wichtig, da dein Umfeld ja erst mal erkennen können muss, mit welchen Themen es zu dir kommen kann und wofür sie überhaupt eine Einladung aussprechen können. Gerade wenn Du selbstständig bist und dein Marketing selbst gestaltest, sollte dieses davon gespickt sein, welche Erfahrungen in dir liegen, welches Wissen du besitzt und welche Ergebnisse Du bereits erzielt hast. Auch vorteilhaft wäre es, dein Marketing mit Kundenstimmen zu füllen, um andere für dich sprechen zu lassen. 

So, das waren jetzt die allerwichtigsten Dinge, welche ich dir zur Projektorstrategie im Business mitgeben wollte. Ich fasse das nochmal kurz zusammen. Erstens, dein Design stellt deine allererste und wichtigste Einladung für das, was Du hier zu geben hast, dar. Zweitens, lerne Einladungen, welche zu dir passen, wahrzunehmen. Nicht jede Einladung ist wirklich für dich bestimmt und muss folglich auch nicht angenommen werden. Frag immer deine Autorität ob Du dieser Einladung folgen möchtest oder ob das gerade nicht für dich stimmig ist. Drittens, führe dir immer vor Augen, das eine Einladung dafür da ist, die Aura der Person weicher zu machen. Viertens, während des Wartens, kümmer dich um dich, deine Energie und dein Schaufenster. Und zu guter letzt, wenn es darum geht gewisse Dinge zu formulieren, achte stets darauf, dass deine Gabe uns und das was wir brauchen zu sehen, auch für uns deutlich wird. Formulierungen wie “ich weiß wie du dich fühlst, ich war auch in dieser Situation, ich sehe dich, ich kann dir helfen, etc.” zeig uns, das Du uns siehst! Wenn Du in Worte fasst, was deine Geschenke sind und was deine Gabe ist, transportierst Du Deine Energie und zeigst, das Du die Menschen unterstützen und führen kannst in ihrem ganz eigenen Prozess. Den darum geht es für dich als Projektor. Du bist hier, um andere in ihrem kreativen Prozess zu unterstützen und dafür zu sorgen, das wir unsere Energie so einsetzen, wie es für uns passend ist.

Wenn man das businesstechnisch betrachet, dann sind Projektoren der einzige Energietyp, für den es Sinn macht, sich eine Nische auszusuchen. Denn diese Nische ist dein Thema, wo Du ganz tief eintauchen und sofort erkennen kannst, wenn jemand in Bezug auf dieses Thema nicht in Alignment ist. Nicht umsonst sagt  man auch (auch wenn das sehr generalisiert ist) das Projektoren die geborenen Coaches, Mentoren und Begleiter sind. Denn das ist, was deine Energie macht, sie führt und begleitet und sie lenkt uns auf unserem ganz eigenen Erschaffensprozess. Und das darfst Du in allem, was Du tust, deutlich machen. Finde also dein Thema, finde das, was dich anzündet.

So meine Lieben, das war jetzt eine kurze und knackige Folge zur Strategie des Projektors. Ich hoffe, ich konnte dich damit unterstützen und dir diese ganze Sache etwas greifbarer machen. Gib mir gerne Feedback auf Itunes oder auf Instagram. Wenn Du magst, kannst Du Dir auch eine Session bei mir buchen oder dich für ein Mentoring bewerben. 

Jetzt bedanke ich mich erst mal, dass Du da warst und mir deine Zeit und Aufmerksamkeit geschenkt hast! Wir hören uns in der nächsten Folge, bis bald!

Deine Freya