Folge 27: Dekonditionierung im Human Design – Der Weg zu deinem wahren Selbst

 

In dieser Folge spreche ich mit dir über die 5 verschiedenen “Wege”, wie wir im Laufe unseres Lebens Konditionierung erfahren. Ich teile mit dir, warum es so wichtig ist, nicht nur Human Design Bücher zu lesen, sondern den Weg der Dekonditionierung zu gehen.

In meinen Kursen ALIGNED teile ich nicht nur Human Design Wissen mit dir und hole dich da ab, wo du stehst, sondern gebe dir wertvolle, transformierende Tools mit an die Hand, die dich dabei unterstützen werden, in Einklang mit DEINEM Design zu leben und dein volles Potential auszuschöpfen.

Hier geht’s zu den Kursen: ALIGNED für Reflektoren, ALIGNED für Manifestoren, ALIGNED für ProjektorenALIGNED für Generatoren, ALIGNED für Manifestierende Generatoren, ALIGNED – der komplette Human Design Kurs (enthält ALLE Energietypen)

Hallo und Herzlich Wilkommen bei einer neuen Folge mit Herz und OM.

Ich freue mich sehr, dass Du da bist, denn heute möchte ich mit Dir ein sehr wichtiges und tiefgreifendes Thema besprechen. Und zwar geht es um Konditionierung und wie wir das im Rahmen von Human Design verstehen können. Zunächst einmal müssen wir klären, was Konditionierung überhaupt bedeutet. Meiner Meinung nach sind Konditionierungen gelernte Verhaltensweisen, welche wir angenommen haben und welche dazu führen, dass wir nicht wir selbst sind. Alles, was wir in der Vergangenheit zunächst unbewusst angenommen haben und was zur Folge hat, das wir unsere eigene Wahrheit nicht mehr so zum Ausdruck bringen, wie es sich gehört. Später haben wir das vielleicht sogar bewusst “behalten” da es uns zum Beispiel als Schutzmechanismus dient. Das hat dann zur Folge, dass unser authentisches selbst, unser “wahres ich”, nicht mehr so zum Vorschein kommt. All diese Verhaltensweisen, Glaubenssätze, Muster, Ängste, Limitierungen und Blockade würde ich als Konditionierung bezeichnen. Und wenn wir uns das jetzt im Human Design anschauen (ich verbinde das zusätzlich auch sehr gerne mit den Gene Keys) dann gibt es fünf verschiedene Möglichkeiten wie wir in unserem Leben, und auch davor (höhö), Konditionierung erfahren können. Und auf diese möchte ich in dieser Folge eingehen. Zum einen, um Dir einen Überblick darüber zu geben, wo wir alle auf unbewusste Art und Weise in unserem Leben und auch davor konditioniert wurden. Und zum anderen, um dir aufzuzeigen, wo wir ansetzten können um es zu schaffen, in unserer eigenen Energie zu sein und das loszulassen, was eben nicht wir sind. Und das würde man dann Dekonditionierung nennen. Das ist einer der wichtigsten Aspekte im Human Design. Zumindest aus meiner Sicht! 

Also lass uns vor dem Hintergrund des Human Design und der Gene Keys über die 5 Säulen der Konditionierung sprechen. Falls Du aus der Persönlichkeitsentwicklung kommst wird dir einiges davon vielleicht bekannt vorkommen. Denn das ist hier ja alles nichts Neues und hier geht es auch um Glaubenssätze und darum, das über Generationen Ängste weitergegeben werden und all diese Dinge. Und im Human Design finde ich es so wunderbar, dass wir das an ganz bestimmten Stellen in unserem Chart festmachen können und nicht lange suchen müssen. Wir müssen nicht lange fragen, “Hey was ist eigentlich meine größte Blockade” oder “Hey, was ist es eigentlich, dass mich gerade zurückhält”, sondern mithilfe unseres Charts können wir unseren Finger nehmen und einfach drauf zeigen.

Das erste Element, in dem wir konditioniert werden, über das am meisten gesprochen wird, ist unsere “Offenheit”. Offene Zentren, Gates oder Tore und auch offene Kanäle. Überall da, wo wir offen bzw. undefiniert sind, nehmen wir Energien von anderen Menschen auf und verstärken sie. Wir haben dort die Kapazität, jede Energie die es da draußen gibt, wahrzunehmen. Es ist meiner Meinung nach auch eine riesengroßes Geschenk und eine Gabe, die wir aber zu nutzen lernen dürfen. Denn wenn wir unbewusst die Energien der anderen in unserer Offenheit aufnehmen und verstärken, dann besteht die Gefahr, dass wir uns mit dieser Energie identifizieren. Und, dass wir irgendwann davon überzeugt sind, dass es unsere ist. Das ist dann die Konditionierung. Dazu kann ich dir gleich zwei Beispiele geben.

Ich bin eine Manifestorin und habe ein undefiniertes Sakral. Das Sakralzentrum ist das Zentrum für Lebens-, Schaffens- und Arbeitsenergie. Das Sakralzentrum ist das stärkste Motorzentrum im Human Design und ich habe es nicht definiert. Das heißt, dass ich keinen konstanten Zugang zu einer solchen Energie besitze. Das bedeutet für mich, das ich einfach nicht konstant durchhustln kann ohne nach einer gewissen Zeit auszubrennen. Das geht für mich einfach nicht. Ich habe aber viele Jahre lang so gelebt, weil ich die Sakralenergie der Menschen um mich herum aufgenommen habe. Und da kann man sich dann eben anschauen, was ist der Partner für ein Energietyp, was sind die Freunde für Energietypen aber vor allem auch die Eltern bzw. die Personen, mit denen wir aufgewachsen sind. Meine Mutter ist Manifestierender Generator und meine beiden Geschwister sind Generatoren, das heißt. bis ich ausgezogen bin hatte ich konstant sakrale Energie um mich herum. Und da ca. 70 % der Menschen Generatoren oder MG´s sind, ist es nicht verwunderlich, das wir Nicht-Generatoren im Laufe unseres Lebens sehr, sehr viel sakrale Energie aufnehmen und uns mit ihr identifizieren. Und wenn wir uns dann in Momenten befinden, in denen wir ganz bei uns sind und in denen wir niemanden haben, dessen sakrale Energie wir anzapfen können, und wir auf einmal nicht mehr powern können, weil wir ausgelaugt sind, dann kommen Gedanken wie “Oh wow, ich kann gar nichts. Ich bin nicht gut genug. Ich schaff überhaupt nichts, wie kann das jetzt sein?!” Weil wir uns davor so sehr mit der Energie identifiziert haben die gar nicht unsere ist, die wir uns nur ausgeliehen haben.

Und das zweite Beispiel ist der Solarplexus. Wenn wir einen offenen Solarplexus haben, dann nehmen wir alle Gefühle der Menschen um uns herum auf, die einen definierten Solarplexus haben. Deswegen sind die Menschen mit einem offenen Solarplexus von außen betrachtet wesentlich emotionaler als wir mit einem definierten Solarplexus. Weil sie die Gefühle eben nicht nur aufnehmen, sondern sie auch noch verstärken. Wenn du dich jetzt mit den Gefühlen anderer Menschen identifizierst und vielleicht sogar das Gefühl bekommst, verantwortlich für deren Gefühle zu sein, oder dafür sorgen zu müssen, dass es jemand anderem besser geht, dann passiert Konditionierung. Das kann in all unseren offenen Zentren, in all unseren nicht aktiven Toren und in all unseren offenen Kanälen passieren. Also Offenheit ist der erste Punkt wenn es um Konditionierung geht! Und da würde man auch als allererstes hinschauen, wenn man ein Human Design Reading macht.

Der zweite Punkt nennt sich “imprinting” und dies hat verschiedenen Aspekte. Zum einen werden wir bereits in der Gebärmutter “imprinted”, weil wir uns in der Aura unserer Mutter befinden. Imprinting geht aber auch noch weiter wenn wir als Kind von unseren Eltern erzogen werden. Meine Mama ist wie gesagt MG, mein Papa ist Projektor und ich wurde so erzogen, wie es sich für die beiden energetisch korrekt angefühlt hat. Mit MG Energie, mit Projektorenergie aber eben nicht als Manifestorin. Und hier habe ich ganz viele Ansprüche und Erwartungen an mich selbst von meinen Eltern und vielleicht auch von meinen Großeltern oder Lehrern übernommen, die aber nicht meinem Energietyp entsprechen und deswegen eine völlig andere Herangehensweise an das Leben haben. Und nicht nur wenn unsere Eltern ein anderer Energietyp sind passiert das, sondern auch wenn uns nahestehende Personen zwar denselben Energietyp haben wie wir, aber absolut nicht in Alignment leben. Zum Beispiel ist meine Oma Manifestorin und das merkt man sehr stark (und das nicht auf eine positive Art und Weise). Versteht mich nicht falsch, ich liebe meine Oma, aber man merkt schon, das sie der Boss ist und keine andere Meinung, keinen anderen Vorschlag, zulässt. Als ich herausgefunden habe das meine Oma Manifestorin ist, da wurde mir so viel klar!

Dann gibt es noch einen weiteren Punkt im “imprinting” und der wäre, das wir in unseren definierten Zentren die Energie, die uns zur Verfügung steht, unterdrücken. Weil wir im Laufe unseres Heranwachsens gelernt haben, das es nicht sicher ist, wir selbst zu sein. Also wenn jemand eine definierte Kehle hat in der sehr viel Power steckt, in der sehr viel Ausdruckskraft und Veränderungsenergie steckt, der deshalb vielleicht gerne und viel redet oder auch nachdrückliche und transformative Inhalte weitergibt und von anderen dann öfters hört “Mensch, musste das denn jetzt wieder sein. Musstest du das denn jetzt wieder sagen? Kannst du nicht mal aufhören solche Sachen zu sagen? Was soll das eigentlich? Red mal nicht so viel oder red nicht so laut” Das sorgt dann zwischen null und sieben Jahren (aber es geht eigentlich weiter bis 21) dafür, das sich bestimmte Schutzmechanismen in uns bilden, die dafür sorgen, dass wir nicht in unserer Power sind. Da lernen wir dann, ok ich hab vielleicht Power in meiner Stimme aber ich darf sie nicht zum Ausdruck bringen. Das ist auch imprinting und eine starke Form der Konditionierung. Deshalb ist es eben so, das wir nicht nur in unseren undefinierten Zentren im Schatten leben können, sondern eben auch in unseren definierten Zentren, wenn wir hier gelernt haben, dass wir “to much” sind. Oder sagen wir mal, jemand hat ein definiertes Anja und bekommt dauernd gesagt “War ja klar, dass du dazu wieder eine Meinung hast. War ja klar, dass du das jetzt wieder raushaust!” . Und diese Person lernt dann, ihre Meinung hinterm Berg zu halten, obwohl sie dafür da ist, die eigene Meinung zum Ausdruck zu bringen. Das ist also auch eine starke Form der Konditionierung.

Der dritte Punkt ist Konditionierung, welche über Generationen hinweg weitergegeben wird. Fun Fact an dieser Stelle: unser Design wird meistens von unseren Großeltern übernommen und das hat einen bestimmten Hintergrund. Unserer Eltern sind ja mit unseren Großeltern als Eltern zusammen aufgewachsen. Und sie haben in dieser Beziehung verschiedene Themen und Herausforderungen gehabt. Und genau diese Themen werden sie auch wieder haben, wenn sie Kinder haben, dadurch dass das Design der Großeltern (natürlich nicht genau gleich aber in einigen wichtigen Punkten) an die Enkel weitergegeben wird. Einfach, um diese Themen und Herausforderungen wirklich aufzuarbeiten und zu transformieren. Es ist also quasi eine Einladung des Universums und es ist kein Zufall, das ich Manifestorin bin, wenn meine Oma Manifestorin war.

Und wenn wir unser Gene Keys Profil anschauen, dann gibt es auch verschiedene Stellen, wo wir sehen können, welche Schatten von unseren Großeltern oder Eltern an uns übergeben wurden. Dass unser Design bzw. bestimmte Aspekte unserer Energie von unseren Großeltern an uns weitergegeben wurden ist im Prinzip eine Aufforderung vom Universum an uns, bestimmte Paradigmen zu ändern. Bestimmte Muster aufzubrechen, zu ändern und in eine neue Richtung zu gehen. So sehe  ich das zumindest. Und diesen Ansatz kennen wir ja zum Beispiel auch aus der Traumaarbeit. Das eben bestimmte “Generational Traumata” aufgearbeitet werden dürfen. Und wenn wir sie aufarbeiten, dann transformieren wir dadurch auch die Beziehung zu unseren Eltern, die Beziehung zu unseren Großeltern und auch noch viele Generationen zurück. Das ist also ein sehr kraftvoller Aspekt der Konditionierung bzw. der Dekonditionierung.

Der vierte Aspekt, wo wir Konditionierung erfahren können, sind unsere Gene. Bei “Generational Patterns” geht es eher um unsere Glaubenssätze und um Verhaltensweisen. Und in unseren Genen, da geht es wirklich um ganz tiefe Werte, um tiefe Believes, um Ansätze und um Perspektiven wie “wie denke ich über eine bestimmte Sache?” Zum Beispiel über Geld oder Erfolg. Und all das, was da mit den Genen an uns weitergegeben wurde, soll dafür sorgen, dass der Tribe zusammenbleibt und das die Familie /die Community eine gemeinsame Ansicht hat. Das da keiner besonders hervorsticht. Einfach, um ein gemeinsames Wertesystem aufrechtzuerhalten. Man will ja auch dazugehören und geliebt werden. Deswegen ist es für uns Menschen auch sehr schwer aus den Werte- und Glaubenssystemen unserer Familie auszubrechen. Andererseits müssen wir auch bei allem was wir glauben (und das meiste, was wir glauben, kommt aus unserer Vergangenheit. Wenn es nicht aus unserem Leben ist, dann aus dem Leben davor) hinterfragen: passt das zu mir? Dient mir das? Ist das hilfreich für die Ziele und die Vision die ich für mein Leben habe? Wenn eine Familie jetzt z.B. schon immer am Existenzminimum lebt und einfach Glaubenssätze wie “Geld ist scheiße”, “Geld ist gefährlich”, “Nur wer ein richtig großes Arschloch ist kann viel Geld verdienen” und so weiter (welche man natürlich auch braucht um sich die Realität so ein bisschen schönzureden) an uns übergeben worden sind und wir diese einfach so übernommen haben (was wir haben), dann dürfen wir doch an einem bestimmten Punkt hinterfragen, ob diese Glaubenssätze noch dienlich für uns sind. Ob wir das wirklich noch glauben wollen. Und solche limitierenden Glaubenssätze sind uns ja in den seltensten Fällen dienlich. Wir dürfen regelmäßig hinterfragen ob das, woran wir glauben, zu dem passt, was wir uns für uns und für unser Leben wünschen. Und wenn nicht, dann dürfen wir es loslassen. Das ist jetzt natürlich einfacher gesagt als getan aber die Arbeit darf man sich dann einfach mal gönnen!

Der fünfte und letzte Aspekt ist unser sogenannter “Design Christal”. Das ist ein sogenanntes magnetisches Monopol. Und nach Human Design sitzt dieser im G-Center. Du kannst dir vorstellen, das in deinem G-Center ein riesengroßer Magnet sitzt. Dieser zieht alles an, was wir brauchen. Nicht immer das, was wir wollen, je nachdem wie weit wir in unsere Dekonditionierung sind und inwieweit wir bereits in unserer Energie leben. Wir können mit diesem Magneten auch sehr bewusst steuern, was wir anziehen. Das nennt man dann manifestieren. Aber grundsätzlich ziehen wir wie gesagt einfach das an, was wir brauchen, um zu wachsen und wieder im Einklang mit uns selbst zu leben. Und das sind in den meisten Fällen Situationen, die uns wie Herausforderungen erscheinen , die uns wie eine schwere Lebensphase erscheinen. Die uns wie ein “Slap” des Universums erscheinen. Das Universum will uns aber nichts Böses, sondern es will uns einfach die Möglichkeit geben zu wachsen, genauer hinzuschauen und zu erkennen, was darf ich loslassen, was darf ich transformieren. Um dann sozusagen die nächste Stufe einzunehmen und unserer Energie auf eine ganz andere Frequenz zu bringen. Und das sorgt jetzt dafür, das wirst Du vielleicht aus deinem Leben kennen, das wir immer wieder dieselben beschissenen Erfahrung anziehen, bis wir daraus lernen. Und solange wir nicht daraus lernen, wird sich diese Erfahrung wieder auf irgendeine Art und Weise in dein Leben schleichen. Sei es, dass Du immer wieder die gleichen Partner anziehst oder Du in der Lage bist viel Geld zu verdienen, es aber immer wieder verprasst oder sei es, das Du mit deiner Gesundheit zu kämpfen hast. Und bis wir dann endlich aus diesen Erfahrungen lernen und gewisse Schlüsse ziehen und in die Veränderung gehen, werden wir diese Erfahrungen immer wieder in unser Leben ziehen. Daraus ergeben sich natürlich wieder Glaubenssätze (Konditionierung), wie z.B. “Männer sind scheiße”, “Es ist schwierig gesund zu sein”, “Gesundheit ist nicht für mich”, “Viel Geld zu verdienen ist nur für ganz besondere Menschen, dafür muss man richtig viel Glück haben, ich schaff das einfach nicht, ich bin nicht dafür gemacht”. Das ist alles auch Konditionierung und entsteht dadurch, das wir durch den Magneten in unserem G-Center immer wieder Erfahrungen anziehen, aus denen wir eigentlich etwas lernen sollen. Die Aufforderung des Universums ist auch hier wieder: You need to Shift something! Verändere was!

Also, lass uns das Ganze nochmal zusammenfassen. Folgende fünf Typen der Konditionierung gibt es im Human Design: Offenheit, Imprinting, Muster die über Generationen vererbt werden, Muster die über unsere Gene weitergegeben werden und Konditionierung durch Erfahrungen, die immer wieder in unser Leben treten werden, bis wir daraus gelernt haben. Jetzt fragst Du Dich vielleicht “Was mach ich jetzt mit der all den Information?” Gute Frage. Das allerwichtigste, was wir zunächst erkennen müssen ist, “Woher kommt das?” Kommt das von einem Menschen, mit dem ich gerade in einer Beziehung stehe, kommt das aus meiner Erziehung, aus meiner Kindheit, von meinen Eltern, von meinen Geschwistern, von Lehrern, kommt das von den Großeltern oder kommt das aus anderen Generationen? Das ist die allerwichtigste Frage! “Woher kommt das und wem gehört das und wo leihe ich mir das aus?” Bei mir zum Beispiel: Sakralenergie kann nie mir gehören, ich kann sie mir immer nur ausleihen. Was wir uns auch fragen können wäre, “In welchen Lebensbereichen fühle ich mich so als wäre ich nicht genug?” Fühle ich mich ungenügend wenn es darum geht, viel zu arbeiten oder mir eine Meinung zu bilden oder mich mit meinem Körper zu verbinden oder Motivation aufzubringen oder die Richtung meines Lebens zu kennen, oder, oder, oder? Da würde man dann in die verschiedenen Zentren tiefer einsteigen. Die nächste Frage wäre dann, “Wo habe ich das Gefühl, ich bin zu viel?” “Wo unterdrücke ich die Power, die in mir steckt?” “Wo unterdrücke ich die Energie, die mir konstant zur Verfügung steht um niemandem auf die Füße zu treten?” Um nicht zu sehr aufzufallen. “Wo denke ich das ich zu viel oder zu wenig bin und wo passe ich mich an?” Das sind ganz wichtige Fragen! “Warum mach ich gerade diese Erfahrung?” “Was hält mich hier zurück?” “Was muss ich gerade transformieren und verstehen um den nächsten Schritt gehen zu können?”, “Was kann ich tun um all das, was nicht ich bin, wieder loszulassen?” “Wo kann ich meine eigenen Energie sozusagen aufräumen um wirklich zu spüren, wer ich bin, was meine Energie ist. Was meine Power ist und wofür ich hier bin.” 

Und dafür müssen wir diese ganze Arbeit leisten. Also jeden der fünf Punkte die ich vorher genannt habe durchgehen, wahrnehmen, transformieren und erkennen um immer wieder zurück zu sich selbst zu kommen. Um immer wieder zurück in die eigenen Energie zu kommen. Und das ist der Prozess der Dekonditionierung und das ist auch der Grund warum Dekonditionierung so essenziell ist. Denn wen wir das nicht machen dann bringt es uns gar nichts wenn wir 10 Bücher über Human Design gelesen haben, genau wissen, was unser Tor 64 bedeutet, was es bedeutet eine Manifestorin zu sein, dies das, Ananas. All die Informationen sind zwar ein wichtiger erster Schritt zur Erkenntnis und auch zu Annahme, aber um das ganze wirklich zum Ausdruck zu bringen, um das volle Potenzial dessen auszuschöpfen und auch mit anderen zu teilen, müssen wir in die Dekonditionierung gehen. Und das ist auf jeden Fall eine Entscheidung, die einen Rattenschwanz hinter sich herzieht und die auch etwas mit Mut zu tun hat. Und das ist nicht immer angenehm! Es ist aber immer so, so wertvoll! Und eins meiner größten Learnings dieses Jahr ist, das diese Arbeit zwar notwendig ist, aber das danach auch ein großes Geschenk auf uns wartet.

Und bevor wir das jetzt abschließen, möchte ich dir noch kurz von meinen Kursen “Aligned” erzählen. Die wichtigste Säule dieses Kurses ist die Reflexion, die Integration und dadurch die Transformation. Denn nur wenn diese drei Dinge zusammenkommen können wir wirklich verkörpern, was in unserer Chart ersichtlich ist. Welches Potenzial in uns steckt. Und ich muss dich nicht kennen um Dir zu sagen, dass in Dir ein richtig großes, unendliches Potenzial steckt! Dass Du allein schon durch das lesen dieser Zeilen auf dem richtigen Weg bist. Du hast dich schon entschieden, mehr über dich selbst zu erfahren. Du hast dich schon entschieden die Arbeit zu machen. Jetzt ist nur die Frage, wie? Und ich mach dir hier nur ein Angebot. Ich biete dir an, zum Beispiel im Rahmen vom “Alligned”, tiefer in deine Energie einzusteigen, tiefer in dein wahres Selbst einzutauchen. Und nicht nur zu wissen, was das alles bedeutet, sondern auch in der Lage zu sein, das zu leben. Klar, Wissensvermittlung ist super wichtig und ich hole jeden ab der noch nicht tief im Human Design drin ist, weil es eine wichtige Grundlage ist. Aber aus all den Gründen, die ich dir im heutigen Beitrag  genannt habe, basiert dieser Kurs nicht nur auf der Wissensvermittlung, sondern vor allem auf der Implementierung dieses Wissens. Es gibt für jeden Energietyp einen separaten Kurs und auch einen für alle Typen, falls du sehr, sehr neugierig bist und die Energien deiner Familienmitglieder, Freunde oder Businesspartner verstehen möchtest. Ich würde mich riesig freuen wenn Du mir Dein Vertrauen schenkst und ich dich ein Stück auf deinem Weg begleiten darf. Hier kannst du dich anmelden. 

Es freut mich riesig, dass Du da bist! Ich hoffe, ich konnte dir wieder ein paar transformierende Denkanstöße geben.  

Bis bald, Deine Freya