Folge 24: So triffst du Entscheidungen mit deinem Körper

 

In der heutigen Folge spreche ich mit euch über die Innere Autorität im Human Design. Sie ist unser eingebauter, innerer Kompass und ermöglicht es uns, Entscheidungen mit unserem Körper, statt mit unserem Verstand zu treffen. Das kannst du in dieser Folge erwarten:

Was bedeutet es, Entscheidungen mit dem Verstand zu treffen? Die 7 Autoritäten im Human Design Wie du die Verbindung zu deinem Körper intensivieren kannst Was bedeutet es und wie fühlt es sich an, Entscheidungen mit dem Körper zu treffen.

Hallöchen und Herzlich Wilkommen zum Podcast “Mit Herz und OM”.

Es ist tatsächlich schon wieder viel zu lange her, aber ich erlaube mir einfach in letzter Zeit wirklich nur dann etwas aus mir herausfließen zu lassen, wenn ich wirklich “in der Stimmung dafür bin”. Wenn ich die Energie dafür habe, wenn ich ganz genau weiß, für wen ich das mache und was dabei herauskommen soll. Und so ist es auch gerade mit diesem Podcast. Also, ich freu mich das du wieder da bist und wir uns hier auf einen kleinen “Schnack” treffen und ich dich an meinen Gedanken teilhaben lassen darf!

Heute soll es darum gehen, wie wir Entscheidungen mit unserem Körper treffen können anstatt mit unserem Verstand. Du wirst es dir vielleicht schon gedacht haben, der Hintergrund hierzu ist wieder einmal Human Design. In meiner Arbeit spezialisiere ich mich immer mehr auf Human Design und arbeite mit meinen Klientinnen in Coachings, Workshops und Mentorings zusammen, damit sie in ihre ganz eigene, individuelle Energie kommen können. Und ein super, super wertvoller Hinweis in unserem Human Design Chart ist, wie wir als Individuum Entscheidungen mit dem Körper treffen können. Und um Dir ein bisschen zu erklären, warum es überhaupt wichtig ist, mit unserem Körper anstatt unserem Verstand Entscheidungen zu treffen, möchte ich da mal kurz etwas tiefer drauf eingehen.

Du kennst das vielleicht, das Du oder eine Freundin wenn eine Entscheidung anstand gesagt haben, “Oh, da mach ich eine Pro- und Contra-Liste”. Dann überlege ich mir im Verstand, also durch das Denken, was auf der Pro-Seite steht und was dagegen spricht. Und das ist zwar eine ganz gute Übung um sich über verschiedenen Dinge bewusst zu werden und um achtsam mit möglichen Folgen umgehen zu können, es hilft uns aber nicht bei einer Entscheidung. Denn was wenn jetzt links mehr als rechts steht? Heißt das dann wir entscheiden uns dafür? Und was ist wenn ein Punkt, der rechts steht, völlig gegen unsere Werte geht? Entscheiden wir uns dann dagegen? Eine Pro-Contra-Liste ist ganz gut um unseren Verstand und das Gedankenkarussell ein bisschen zu beruhigen. Somit ist es quasi eine ganz gute Übung, die wir machen können, wenn sich das für uns gut anfühlt. Aber sie trägt nichts zur Qualität einer Entscheidung bei.

Eine andere Art und Weise wie wir mit dem Verstand Entscheidungen treffen wollen, wie wir das quasi erzwingen wollen, ist es andere um Rat zu fragen. Weil wir nicht wissen, was wir machen sollen. Wir wissen nicht ob wir A oder B wählen sollen, wir wissen nicht ob wir etwas anfangen sollen oder ob wir etwas aufhören sollen, also fragen wir Andere um Rat. Und das ist die Art und Weise Entscheidungen zu treffen, die am wenigsten im Einklang sind mit dem, was für uns gut ist, steht. Denn wie soll das eine völlig andere Person wissen? Diese andere Person hat einen völlig anderen Hintergrund, sie hat völlig andere Erfahrungen gemacht, sie hat andere Ängste und Glaubenssätze, sie erzählt sich selbst ganz andere Geschichten als wir und sie hat vor allem auch andere Werte und Prioritäten im Leben und kann deswegen gar keine Entscheidung für uns treffen. Ich selbst würde mir auch nie anmaßen eine Entscheidung für eine andere Person treffen zu wollen oder treffen zu können. Das heißt, auch dieser Versuch unseres Verstandes eine Entscheidung zu treffen ist ankonditioniert, in der Angst begründet und somit keine große Hilfe. Manchmal vergleichen wir uns auch mit Anderen und versuchen dadurch zu einer Entscheidung zu kommen. Oder wir fragen uns “was würde Person XY jetzt tun?” Auch das sind Versuche unseres Verstandes zu einer Entscheidung zu kommen durch Nachdenken, durchs Vergleichen. Wir gucken auch gerne in die Vergangenheit und schauen, was hat gut funktioniert und was nicht. Und obwohl das natürlich manchmal ein guter Hinweis auf etwas sein kann, so entwickeln wir uns ja doch ständig weiter. Und etwas, das in der Vergangenheit gut oder schlecht für uns war, muss nicht heute in diesem Moment bei der Entscheidung, die gerade jetzt ansteht auch gut oder schlecht sein. Und immer dann wenn wir Entscheidungen im Verstand treffen ist eine sehr häufige Folge, das wir ins Zweifeln kommen. Dass wir uns hinterfragen. Dass wir uns überlegen “ist das jetzt wirklich die richtige Entscheidung gewesen?” Eine Entscheidung die wir im Verstand treffen ist in den seltensten Fällen zu 100 % sicher (im Sinne von, wir sind uns sicher, dass das die richtige Entscheidung war).

Ganz anders ist es aber, wenn wir Entscheidungen mit dem Körper treffen. Jeder von uns hat einen eingebauten inneren Kompass in unserem Körper, der uns ermöglicht, Entscheidungen ganz im Einklang mit uns, mit unserer Seele, mit unserer Energie, mit unserer Aufgabe, unserem “Purpose” und mit unserem Seelenweg zu treffen. Und ich finde, das ist in erster Linie erst mal eine sehr gute Nachricht, wenn wir uns natürlich auch erlauben, diesem inneren Kompass zu folgen. Und ich geh jetzt ganz kurz auf die verschiedenen Autoritäten (so nennt man das nämlich im Human Design) ein. Die Autorität ist die Art und Weise wie wir Entscheidungen mit dem Körper treffen können. Und die Autoritäten sitzen in unterschiedlichen Energiezentren in unserem Body Chart. Und es gibt da auch eine Hierarchie. Wenn man ein bestimmtes Zentrum definiert hat, dann ist das zum Beispiel sofort die Autorität. Und da geh ich jetzt gleich mal relativ straff, kurz und knackig darauf ein. Denn das soll hier keine Human Design Vorlesung werden, sondern eine Hilfe für dich, wie Du Entscheidungen mit deinem Körper treffen kannst.

Also, die aller stärkste Autorität ist die emotionale Autorität. Die haben wir sobald unser Solarplexus definiert ist. Der Solarplexus ist dieses recht große Dreieck ganz rechts unten in unserem Bodychart. Das ist das Emotionszentrum, der Sitz unserer Emotionen und Gefühle und unseres spirituellen Bewusstseins. Und sobald dieses Zentrum definiert ist haben wir emotionale Autorität. Und das bedeutet nichts anderes als das wir eine emotionale Welle haben. Unsere Emotionen gehen hoch, gehen runter, gehen hoch, gehen runter. Das braucht nicht mal einen Impuls aus dem Außen. Die Welle bewegt sich einfach immer weiter genau so wie im Ozean auch. Und für uns, und ich sage uns weil ich diese Autorität habe, ist es essenziell das wir Entscheidungen nie im “Hier und Jetzt” treffen. Denn im “Hier und Jetzt”, wenn wir vor eine Entscheidung gestellt werden, dann sind wir entweder oben auf dieser Welle (wo wir total begeistert sind) oder wir sind unten auf der Welle, streiten uns vielleicht gerade und würden alles hinschmeißen wenn wir in diesem Moment eine Entscheidung treffen würden. Für uns ist es ganz besonders wichtig im Hinblick auf das, worüber es eine Entscheidung zu treffen gilt, alle Emotionen die damit verbunden sind wirklich zu durchfühlen, wahrzunehmen und anzunehmen. Und ich sag mal, sowohl in guten als auch in schlechten Situationen wahrzunehmen, was das Gefühls-technisch mit uns macht. Du kannst Dir das ein bisschen so vorstellen, wie wenn man einen Stein in einen See wirft. Dann entstehen auch so kleine Wellen. Und je weiter die Wellen nach außen gehen, desto geringer wird der Ausschlag. Und so ist es auch mit emotionaler Autorität. Du wirst vor eine Entscheidung gestellt, in dem Moment wird sehr wahrscheinlich deine emotionale Welle nach oben oder nach unten ausschlagen. Und Du darfst dieser Welle jetzt soooo viel Zeit geben, wie sie braucht, um sich wieder in einer neutralen Ebene einzupendeln. Das nennt man dann auch emotionale Klarheit. Und das ist der Moment in der dein Körper ein inneres Wissen entwickelt, welche Gefühle mit dieser Entscheidung in allen möglichen Situationen  verbunden sind, und was für dich das Richtige ist.

Als Nächstes folgt dir sakrale Autorität. Diese Autorität können natürlich nur Generatoren und Manifestierende Generatoren haben und sie haben diese Autorität wenn sie keinen definierten Solarplexus haben. Die Sakrale Autorität ist dieses berühmte Bauchgefühl. Das Bauchgefühl hilft Dir bei Deinen Entscheidungen. Das Sakralzentrum, oder die sakrale Autorität, ist ständig am reagieren. Sie reagiert auf alles, was auf dich zukommt. Und zwar immer mit einem Ja oder einem Nein. Das Ja ist so ein “Mhmm”, das fühlt sich gemütlich an. Und das Nein ist eher so ein “Nmnm”, “auf gar keinen Fall”. Also, das Sakral spricht nicht in Worten mit dir, sondern in Lauten. Und egal was auf dich zukommt, Du kannst immer dein Sakral fragen. “Möchte ich dieses Abendbrot essen”, “Möchte ich diese Freundin heute treffen”, “Möchte ich diesen Kurs buchen”, “Möchte ich mich bussinessmäßig da und da drauf konzentrieren”, “Möchte ich diesen Instagram Post heute schreiben”. All das kannst Du Dein Sakralzentrum fragen und es wird Dir immer im “Hier und Jetzt” sagen, was richtig für dich ist und wovon du lieber Abstand nehmen solltest. Das war das Sakral in ganz, ganz kurzer Kürze.

Die nächste Autorität ist dann die Milzautorität. Die Milzautorität ist das relativ große Dreieck ganz links unten an deinem Body Chart und dort sitzt unser körperliches Bewusstsein, unsere körperliche Intuition, unser Instinkt und unsere Gesundheit. Und die Milzautorität findet auch im “Hier und Jetzt” statt aber wirklich nur in einem ganz kurzen Moment. Das ist ein ganz kurzer Impuls in dem Dein Körper Dir sagt, ob etwas richtig ist für dich oder nicht. Ob etwas sicher ist für dich oder nicht. Ob etwas gesund ist für dich oder nicht. Das ist nur ein ganz kurzer Impuls, der dannach auch gleich wieder weg ist. Das ist dieses ganz typische “wir betreten einen Raum und es fährt uns kalt den Rücken runter”. Und irgendwie wissen wir einfach, “das ist hier nicht richtig für mich”. Wir spüren intuitiv, dass eine komische Energie im Raum ist. Oder uns wird ein Essen vorgesetzt und wir spüren irgendwie das es nicht gut für uns ist. Und unser Partner isst es und hat am nächsten Tag eine Magen-Darm Vergiftung. So etwas könnte das zum Beispiel sein. Um die Milzautorität wirklich wahrnehmen zu können ist es ganz, ganz wichtig, dass du deinen Körper kennenlernst. Und das du immer wieder in deinen Körper eintunest und weißt, wie er sich in welchen Situationen anfühlt. Um dann eben auch wahrnehmen zu können, wann deine Milz mit Dir spricht und sie dich z.B. vor Dingen warnt, die nicht richtig für dich sind. Das war die dritte Autorität.

Die nächste Autorität ist dann die Ego- oder auch Herzautorität. Das ist das kleine Dreieck links über dem Solarplexus, rechts vom G-Center. Sowohl Manifestoren als auch Projektoren können diese Autorität haben und im Prinzip geht es im Ego-Zenrum darum “Was will ich?”, ”Was ist das richtige für mich?”, “Wie kann ich für den Wert, den ich nach draußen gebe, entsprechend kompensiert werden?” All diese Fragen liegen im Ego-Zentrum. Und genau darum geht es auch wenn Du eine Entscheidung für dich triffst. Du darfst nicht nur, du musst sogar egoistisch sein und bei deinen Entscheidungen als allererstes an dich denken! “Was bedeutet das für mich”, “Will ich das überhaupt?”, “Was ist für mich dabei drin?”. Das sind völlig legitime und völlig richtige Fragen die Du, wenn Du eine Ego-Autorität hast, Dir stellen musst um zu wissen, was für dich das Richtige ist. Du darfst also wirklich in einen sehr gesunden Egoismus eintreten. Das ist natürlich etwas, das in unserer Gesellschaft etwas verpönt ist, doch ich bin ganz grundsätzlich der Überzeugung, das wir alle viel egoistischer werden dürfen. Denn wenn es uns selbst nicht gut geht dann können wir uns auch um niemand Anderen kümmern. Aber Du mit Ego-Autorität hast jetzt und hier, zumindest von mir, dir aller allergrößte Erlaubnis bei all deinen Entscheidungen zuallererst an Dich zu denken. Und zu schauen, was für dich dabei drin ist und zu schauen, ob Du das überhaupt willst.

Anschließend kommt die “Selbst-Autorität” welche nur Projektoren haben können. Für Menschen mit dieser Autorität ist es wichtig, ihre Gedanken in Bezug auf eine Entscheidung auszusprechen und durch dieses aussprechen herauszufinden, was die eigene, innere Wahrheit ist. Denn darum geht es wenn Du Entscheidungen triffst. Was ist deine Wahrheit? Fühlt sich das für dich gut an? Wie fühlt sich deine Seele dabei? Befindest du dich in der richtigen Umgebung? Befindest du dich in Gesellschaft der richtigen Menschen? Kann sich deine Seele so wie sie es möchte weiterentwickeln und kann sie wachsen wenn Du “den oder den Weg” gehst. Das ist für dich wichtig. Wenn Du Selbst-Autorität hast, sprich deine Gedanken und Gefühle aus und sprich aus, was in Dir vorgeht. Und werde Dir durch das Aussprechen darüber klar, was deine Seele möchte.

Als Nächstes haben wir dann etwas das sich “Keine Autorität”, “Äußere Autorität” oder auch “Soundingboard” beziehungsweise “Environmental Authority” nennt. Auch diese Autorität können nur Projektoren haben. Wenn Du diese Autorität hast, dann hast Du entweder nur das Anja oder Anja und Krone definiert, aber nichts da drunter. Dann bedeutet das, das auch Du über alles, was in Dir vorgeht, worüber Du Entscheidungen treffen musst, sprechen musst. Du musst durch das Aussprechen Deiner Gefühle, Zweifel, Ängste und so weiter herausfinden, was Deine eigene innere Wahrheit ist. Und Du nutzt auch (deshalb heißt diese Autorität im Englischen auch “Soundingboard Authority”) dein Außen als Resonanzboden. Im besten Fall sind das Menschen, denen Du Vertraust und bei denen Du unzensiert aussprechen kannst, was in Dir vorgeht. Das was sozusagen zurückkommt, nicht im Sinne davon das Du um Erlaubnis oder um Feedback fragst, sondern einfach nur, wie die Menschen um dich herum auf dich und deine Wahrheit reagieren, gibt Dir einen Hinweis darauf, was für dich das Richtige ist.

Und als allerletztes haben wir dann die Lunare Autorität, beziehungsweise den Mondzyklus. Und das trifft auf alle Reflektoren zu. Und ihr habt wahrscheinlich die Autorität mit der größten Herausforderung. So stelle ich mir das zumindest vor, aber das kann sich für einen Reflektor auch ganz anders anfühlen. Für euch ist es ganz besonders wichtig, das ihr euch möglichst viel Zeit gebt für Entscheidungen. Im besten Fall einen oder sogar mehrere Mondzyklen. Warum? Ihr habt neun von neun offenen Zentren und in diesen Zentren seid ihr sehr empfänglich für alle Energien, die um euch herum da sind. Das heißt nicht, das ihr ein Opfer aller äußeren Energien seid. Eure Aura ist dafür designet Energien in gewisser Weiße aufzunehmen und auszuprobieren. Doch ihr seid kein Opfer von sehr, sehr tiefer Konditionierung wie es bei anderen Energietypen, die offene Zentren haben, der Fall ist. Und ihr seid auch sehr empfänglich dafür, was in unserem Kosmos so abgeht. In welcher Phase sich der Mond befindet, in welchen Tierkreiszeichen und Energien sich der Mond gerade befindet, all das beeinflusst euch auf körperlicher, geistiger und seelischer Ebene und dadurch auch eure Entscheidungen. Das heißt, je länger Du Dir als Reflektor Zeit für deine (vor allem große) Entscheidungen nimmst, desto mehr kannst auch Du rein spüren, was diese Entscheidung an jedem einzelnen Tag des Monats (in den unterschiedlichen Mondphasen, in den unterschiedlichen Tierkreiszeichen) für dich bedeutet. Du solltest auch viel darüber sprechen, was in die vorgeht, während Du eine Entscheidung triffst. Du solltest auch darauf achten, dass Du in einer für dich vertrauensvollen Umgebung bist während deines Entscheidungsprozesses. Denn du reagierst sehr sensibel auf dein Umfeld und das kann deine Entscheidung beeinflussen.

Das sind jetzt erst mal ganz grob zusammengefasst die verschiedenen Entscheidungsfindungsmöglichkeiten im Human Design. Und Du hast gesehen, sie sitzen alle entweder im Körper oder sie sind darauf ausgerichtet, das wir aussprechen, was in uns vorgeht und all die Schwingungen im Außen wahrnehmen, die wir dadurch erzeugen und so zu einer Entscheidung kommen. Aber keine einzige Autorität im Human Design sitzt im Verstand! Ich möchte Dir jetzt am Ende noch ein paar Tipps oder Ratschläge mit auf den Weg geben wie Du mit Deinem Körper noch stärker in Verbindung kommen kannst, damit Du diese Art der Entscheidung auch wirklich wahrnehmen kannst. Viele von uns unterdrücken nämlich ihren Gefühlen, vertrauen nicht auf ihr Bauchgefühl oder wissen gar nicht, wie sich so ein spontaner Impuls aus der Milz überhaupt anfühlt. Aber all das können wir natürlich lernen und dafür möchte ich Dir jetzt noch ein paar Hinweise mit auf den Weg geben. 

Also, zum einen ist es ganz, ganz wichtig, dass wir regelmäßig (egal welche Autorität wir haben) Zeit mit uns alleine verbringen. Damit wir spüren können, wie fühlt sich meine Energie eigentlich an? Wie fühlt es sich an, wenn ich ganz bei mir bin und sozusagen auf “neutral” bin. Wie fühlt sich auch dieses Zentrum für mich an, in dem meine Autorität sitzt? Wir fühlt sich dort der “neutrale Zustand” an? Außerdem ist es auch sehr wichtig, das wir unser Nervensystem beruhigen. Darüber spreche ich auch in letzter Zeit sehr häufig auf Instagram, da das auch für mich ganz, ganz wichtig ist. Falls Du mir dort noch nicht folgst kannst Du das gerne hier jetzt tun. Wir sind alle fast ausschließlich in einem “Fight, Flight or Freeze” Modus. Durch alle möglichen Impulse die auf uns einprasseln, dadurch, wie unsere Leben gestaltet sind und eigentlich alleine dadurch, wie unsere Gesellschaft gestaltet ist. Und dadurch ist unser Nervensystem ständig auch Achse. Und um unseren Körper tiefer wahrzunehmen und ihm auch zu vertrauen und ihm das Zeichen zu geben, das es sicher für ihn ist, uns bei unseren Entscheidungen zu unterstützen, ist es ganz besonders wichtig unser Nervensystem zu beruhigen. Das kann man zum Beispiel machen durch eine kleine Atemübung (diese habe ich ganz am Anfang der Podcastfolge gezeigt). Und wenn wir sowas regelmäßig in unseren Tag einbauen, dann ist dem schon viel geholfen.

Was hilft uns noch? Bewegung auf jeden Fall! Je nachdem welcher Energietyp Du bist kann es sein, das dir sehr intensive, sehr ausdauernde Bewegung guttut. Also vor allem den Sakralen Energietypen, Generatoren und Manifestierende Generatoren. Und für uns andere Energietypen, Manifestoren, Projektoren und Reflektoren, kann auch sanfte Bewegung schon reichen. Also Yoga, ein Spaziergang, Schwimmen, Tai-Chi – Was auch immer Du gerne magst. Das heißt natürlich nicht, das Generatoren kein Yoga machen sollen oder das Manifestoren nicht joggen gehen sollen. Also jeder kann da selbst in sich rein spüren und gucken was ihm guttut. Aber ganz grundsätzlich ist es einfach wichtig, das wir uns bewegen und das wir uns auch erden. Yoga, Meditieren oder barfuß durch die Gegend spazieren hilft uns sehr beim erden. Also all diese Dinge die uns einfach wieder ganz intensiv mit uns selbst verbinden. 

Was auch eine große Hilfe dabei sein kann, Entscheidungen wieder mit dem Körper zu treffen ist, uns erst mal bewusst zu machen, wovor wir Angst haben, was unsere Konditionierung ist und welche Energie in uns ist, die eigentlich gar nicht unsere ist. Und auch welche limitierenden Glaubenssätze uns zurückhalten von all den Dingen, die wir uns eigentlich ganz besonders wünschen. Denn, und das möchte ich an dieser Stelle betonen, wenn wir uns dafür entscheiden, wirklich unserem Körper und unserem inneren Kompass zu vertrauen, dann kann das horrende Auswirkungen für uns haben. Und das sage ich mit einem großen Grinsen auf dem Gesicht, weil ich das selber auch schon erlebt habe. Wenn wir uns erlauben, den Verstand mal beiseite zu nehmen und eben nicht aus der Logik, aus dem Verstand, aus dem rationalen Denken heraus unsere Entscheidungen zu treffen, sondern aus dem Standpunkt heraus, was wir wirklich wollen, was unsere Seele wirklich möchte, was auf dieser Welt wirklich für uns bestimmt ist, dann kann es dazu führen, das wir krasse Entscheidungen treffen. Das kann zum Beispiel sein, das wir auf einmal merken, das unser Job gar nichts mehr für uns ist und wir sofort kündigen wollen. Oder das wir merken das bestimmte Menschen in unsere Leben nicht richtig für uns sind. Oder das wir uns auf Menschen zubewegen wollen, die noch gar nicht so sehr in unserem Leben sind. Es kann auch bedeuten, dass wir uns auf einmal selbstständig machen wollen. Es kann bedeuten, das wir umziehen wollen in eine andere Stadt, in ein anderes Land, wie auch immer. Also vertrau darauf, und auch das dürfen wir lernen, deinem Körper zu vertrauen. Beziehungsweise vertrau darauf, dass dein Körper weiß, wohin die Reise für dich gehen soll. Dein Körper weiß, was für dich bestimmt ist. Und dein Körper wird dich nie in die falsche Richtung lenken.

So, das waren jetzt noch die Hinweise, die ich Dir geben wollte. Beziehungsweise die Tipps, wie wir uns stärker mit unserem Körper verbinden können. Damit wir es uns auch erlauben Entscheidungen mit ihm zu treffen. Denn ich kann mir vorstellen, dass das für viele von euch neu ist. All diese Tipps, die ich Dir jetzt gegeben habe, werden dafür sorgen, dass Du immer mehr so eine ganz tiefe, ruhige Klarheit empfindest. Dass Du eine ganz tiefe Klarheit darüber empfindest, was für dich das Richtige ist. Und ich kann dir auf jeden Fall versprechen, das es ein sehr schönes, intensives, enormes, Gänsehaut bringendes, berührendes Gefühl ist. Und das wünsche ich jeden Menschen auf der Welt. Deswegen habe ich auch diese Folge hier aufgenommen. 

So, ich hoffe das war hilfreich für dich. Ich freue mich sehr über dein Feedback, ich freue mich sehr darüber, wie Du diesen Entscheidungsprozess wahrnimmst. Was sich für dich vielleicht auch verändert hat nach dem Du diese Folge jetzt gehört hast. Und ich freue mich natürlich auch, dich in einer meiner Sessions begrüßen zu dürfen. Jetzt danke ich Dir erst mal ganz herzlich für deine Zeit, für deine Energie und für deine Aufmerksamkeit. Bis zum nächsten Mal.

Deine Freya